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Bohrer in Standbohrmaschine verzieht
Von tnn85 18.06.2017 15:59

  • Hallo,
    für ein Kettenfahrzeug, dessen Kettenglieder aus kleinen Multiplexplattenstücken ( ca. 2cm breit, 6cm lang und 21mm stark) besteht, muss ich mit meiner Standbohrmaschine Löcher für die Verbindung der Glieder (durch Nägel als Lager) bohren. Es sind relativ viele Glieder und für jedes Glied muss ich zwei Löcher in Schichtrichtung (also entlang der 2cm Breite) der Multiplexplatte bohren (also quasi entlang der Klebeschicht).

    Ich verwende dazu eine billige Standbohrmaschine, die mich bisher jedoch nie im Stich gelassen hat.
    Bei diesem Projekt merke ich aber, dass ich nicht gerade durch das Holz bohren kann, sondern der Bohrer abgelenkt wird (sucht sich den Weg des kleinsten Widerstands) Der Bohrer ist dazu noch gerade mal ein 4mm Holzbohrer, also nicht besonders biegesteif.

    Was kann ich machen, damit die Löcher gerade durchs Holz gehen und nicht durch die Schichtung abgelenkt werden (Drehzahl, Bohrer, Vorrichtung)?

    Bilder folgen bei Bedarf.

    von tnn85 18.06.2017 15:59
  • Bessere Bohrer und höhere Drehzahl, und Werkstück natürlich immer fest einspannen...............

    von Dog 18.06.2017 16:04
  • Dog:

    Bessere Bohrer und höhere Drehzahl, und Werkstück natürlich immer fest einspannen...............


    Ok. Welche Bohrermarke ist denn gut? Die Bosch grün Bohrer (und ich hoffe das verzeiht mir Bosch) sind ja leider der letzte Müll.
    Hätte zu Alpen gegriffen.

    von tnn85 18.06.2017 16:28
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  • RRP, gerade diese Bohrer mit Zentrierspitze ("Holzbohrer") sind oft aus so weichem Material daß gerade die verlaufen wenn das Holz etwas unterschiedliche Dichte hat.
    Daß ein wackelndes Bohrfutter das noch verschlimmert ist klar und ein wegrutschendes Werkstück ist auch nicht der Bringer.

    von kjs 21.06.2017 09:46
  • Als Schablone könnte bereits ein Holzdübel genügen. Diesen durchbohren und auf dem Bohrer belassen. Mit diesem Konstrukt bohren. Der Dübel verhindert, dass sich der Bohrer durchbiegen kann. Alternativ ein Stück Buche durchbohren. Danach mit Deku, Bandsäge oder Leistensäge eine Nut mit 21 mm heraussägen in die Du Dein Werkstück stecken kannst. Du hast durch Das Buchenholz die genaue Führung und der Bohrer kann sich zumindest anfangs nicht durchbiegen. Hohe Derhzahl mit wenig Vorschub schaffen, dass das Loch gerade im Werkstück bleibt.

    Ansonsten schau mal wie die Holzmaserung in Deinem Werkstück läuft. Mit den Fasern sollte es leichter geradeaus gehen als im 90 Grad-Winkel zu den Holzfasern.

    von Rainerle 21.06.2017 09:51
  • Vielleicht liegt es auch am Holz. Manches Holz hat Fasern, die dem Bohrer großen Widerstand bieten, da verläuft er gerne.

    von Prator 21.06.2017 09:51

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